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ePass - der neue biometrische Reisepass 
5. Vorbehalte gegen den ePass
10 (rund 10^3) bzw. entsprechend weniger in den ersten 10 Jahren
nach der Passeinführung.
Wird berücksichtigt, dass junge und alte Menschen weniger häufig
verreisen und somit seltener an Grenzübergängen anzutreffen sind
bzw. Kleinkinder keinen Reisepass besitzen können [AA 2005b],
reduziert sich die Anzahl der Möglichkeiten der Geburtsjahre von
100x365 auf 49x365 (rund 10^4) unter der Annahme, dass der Wer-
tebereich auf das Alter zwischen 16 und 65 Jahren eingeschränkt
wird. Soll das Auslesen der Pässe nicht vollautomatisch erfolgen,
sondern könnte das Alter grob geschätzt werden, reduzieren sich die
Möglichkeiten auf 10x365 (rund 10^3) Möglichkeiten (geschätztes
Alter plus minus 5 Jahre). Wird das Geburtsdatum als bekannt ange-
nommen, da man die Daten einer bestimmten und persönlich bekann-
ten Person auslesen will, reduziert sich die Länge dieses Teilschlüs-
sels auf die Länge eins.
Die Passnummer besteht - zumindest in Deutschland - aus 9 Zahlen,
womit sich 10^9 theoretische Möglichkeiten ergeben. Werden diese
Zahlen zufällig bzw. nach einem dem Angreifer nicht bekannten
Muster vergeben, kann der Wertebereich nicht weiter eingeschränkt
werden. Dies macht deutlich, dass die Sicherheit des Gesamtschlüs-
sels stark von der Passnummer abhängt, die im Idealfall mit 10^9
Möglichkeiten einen weitaus größeren Faktor darstellt als das Ab-
laufdatum (10^3 Möglichkeiten) oder das Geburtsdatum (zwischen 1
und 10^4 Möglichkeiten).
Werden die Passnummern fortlaufend oder nach einem bekannten
Muster vergeben, lässt sich die Anzahl der Möglichkeiten einschrän-
ken. So werden in den Niederlanden die Passnummern fortlaufend
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